Leyland Mini 1000 HL

Beschreibung

Dieser Mini 1000 HL bietet genau das, was man an einem klassischen Mini liebt – kompakte Agilität, ikonisches Design und maximalen Fahrspass. Der quer eingebaute 998er Motor läuft sauber und spritzig und das Getriebe lässt sich knackig schalten – ganz so, wie ein klassischer Mini es tun sollte. Seine kompakte Grösse, das tiefe Fahrwerk und die unmittelbare Lenkung machen ihn zu einem echten Kurvenkünstler.

Einige kleine Schönheitsfehler verleihen ihm ehrliche Patina, technisch ist er jedoch in einem sehr guten Zustand. Der hellblaue Kleinwagen hat keine Rostprobleme, der Unterboden ist sauber und auch unter den Fussmatten und klassischerweise unter dem Ersatzrad oder der Batterie ist kein Rost zu finden. Er hat die letzten zwei Jahrzehnte in einer trockenen Sammlung verbracht und freut sich nun wieder auf warme Sonnenstrahlen bei rassigen Landstrassenfahrten.

Der rassige Mini kommt frisch ab Veteranen MFK und grossem Service inkl. rundum komplett neuer Bremsen. Einen Satz originalfelgen in Wagenfarbe gibt es zum Wagen dazu und auf Wunsch haben wir noch eine dicke Edelstahl-Abgasanlage, die gerne verbaut werden darf, um dem Wagen die gewünschte Audiokulisse zu verleihen.

Was nun noch verbaut werden kann, wären ein passendes Radio und ein Satz ordentlicher Lautsprecher – ein nettes kleines Winter-„Projekt“ für Anfänger. Auf Wunsch beraten wir Dich gerne und übernehmen auch die Arbeiten in unserer Oldtimer-Werkstatt.

Ideal als stilvoller Alltagsklassiker, Wochenendfahrzeug oder spassiger Einstieg in die Welt der Oldtimer.

Dieses Fahrzeug wurde bereits verkauft.

Modellgeschichte

1956 beherrschte die Suez-Krise durch den dadurch entstandenen Treibstoff-Engpass die Spritpreise. In Grossbritannien erhielten Autofahrer jeweils nur 40 Liter Benzin im Monat und sparsame Kleinwagen waren plötzlich sehr gefragt.

Diese Fahrzeug-Kategorie gab es bereits und die Kleinwagen wurden meist aus Deutschland nach Grossbritannien importiert. Für Leonard Lord, dem damaligen Chef der British Motor Corporation (BMC), war das alles andere als erfreulich. Darüber hinaus war er von der Optik der «Bubble Cars» regelrecht angewidert.

Um möglichst rasch an einen komplett neuen und vor allem britischen Kleinwagen zu kommen hat Lord Sir Alec Issigonis als Chefkonstrukteur angeworben, der bereits den Morris Minor entworfen und später zur Alvis Car and Engineering Company Ltd gewechselt hatte.

Issigonis traf sich anno 1957 regelmässig mit seinen Freunden in einem kleinen Restaurant, um Ideen auszutauschen. In diesem Lokal entstanden die ersten Entwürfe zum classic Mini auf Servietten. Diese Skizzen zeigten nichts Geringeres als die Zukunft aller Kleinwagen.

Ein quer eingebauter Motor und Frontantrieb waren keine Neuheit, aber die Verteilung aller Elemente war revolutionär. Der gesamte Antrieb nahm lediglich 60 Zentimeter in Anspruch. Erreicht wurde dies, indem der Motor quer über dem Getriebe und der Kühler in Fahrtrichtung daneben montiert wurde und die Ölwanne sowohl das Getriebe als auch den Motor schmierte. Damit dem Antrieb und den Insassen so viel Platz wie möglich zugute kommen konnte, wurde die vier Räder an den äussersten Ecken des Wagens positioniert. Diese wurden dank Herrn Alex Moulton, der auch durch die Hydrolastic- oder auch Whisky-Soda-Federung bekannt wurde, mittels Gummielementen gefedert. Die Innenmasse wurden ganz einfach definiert: Man hat vier Sessel zusammengestellt und vier Personen verschiedener Grössen darauf sitzen lassen. Die fünfte beteiligte Person hat die Höhe gemessen und den Umriss auf den Boden gemalt.

1959 rollten die ersten classic Mini mit den Modellbezeichnungen Austin Seven und Morris Mini Minor vom Band und vorgestellt wurde das Modell offiziell am 26. August 1959 bei der London Motor Show.

Der Mini wurde zur Ikone und über Jahrzehnte hinweg haben verschiedene Konzerne den Mini im Werk Longbridge bei Oxford produziert und immer weiter modifiziert. Die British Motor Corporation, später British Leyland und schlussendlich Rover, welche 1994 inklusive der Marken Mini, Land Rover und MG von BMW übernommen wurde. Optisch wurde nur wenig am Fahrzeug verändert, bis im Jahr 2000 der letzte classic Mini produziert wurde. Seit 1959 wurden über 5,3 Millionen MINI hergestellt.

Details

– 104’000 km

– 1. Inv. 13.12.1982

– Veteranen-MFK 30.09.2025

– 998 ccm R4-Motor

– 39 PS

– Typenschein 053314

– Leergewicht 640 kg

– Zuladung 360 kg

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